Das Leba - Archiv 

Das Leba-Archiv ist eine Sammlung von Literatur, Archivalien, Landkarten, dinglichem Kulturgut und Sekundärmaterial zur Geschichte der Stadt Leba und des Kreises Lauenburg in Pommern. Bereits im Jahre 1960 begann Ulrich Dorow, Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des BdL e.V. das Leba-Archiv aufzubauen.

 Unter anderem konnten zusammengetragen werden:

- 70 Aktenordner heimatkundlichen Materials
- 11 historische Landkarten, die älteste aus der Zeit vor 1600
- 15 gerahmte großformatige Landschaftsaufnahmen
- 105 ungerahmte großformatige Landschaftsaufnahmen (Leihgaben von Willi Börke)
- 20 gerahmte Reproduktionen von Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Friedrich Stabenau
- 1 Schulwandkarte der Provinz Pommern
- 1 großformatige Flurkarte des Leba-Sees und seiner Ufer
- 12 gerahmte Originalbilder (u.a. 1 Rohrfederzeichnung von Max Pechstein,
- 1 Aquarell von Hans Mienert,
- 3 Zeichnungen von Hans Troschel,
- 1 Ölbild von W. Zuchors)
- 3 evangelische Gesangbücher aus Leba von 1896, 1897 und 1931
- 1 Ansichtskartensammlung mit 169 Ansichten von Leba und 26 aus der Umgebung
- 1 Porzellanteller - 1 Petroleum-Lampe - 2 Schiffsmodelle - 1 Rubin-Glas "Colberg"
- 4 Trachtenpuppen (Jamunder und kaschubische Tracht)
- 2 gusseiserne Grabkreuz-Plaketten der Familie von Gruben
- 1 beschädigtes gusseisernes Grabkreuz "Wilhelm Heinke", geb. 1.12.1827, gest. 5.9.1901
- 1 beschädigtes stein. Grabkreuz "Alma Sielaff"
- 1 Schulzenstock (Wacholder)
- 1 Straßenschild "Bismarkstr." aus Leba, (Leihgabe von Willi Börke)
- 1 Schriftenreihe "Baltische Studien" 1955 bis 2000 (45 Exemplare)
- 1 Schriftenreihe " Jahrbuch Westpreußen" 1970 bis 2000 (31 Exemplare)
- 1 Schriftenreihe "Pommern" komplett ab 1963 (150 Exemplare)
- 650 Buchtitel, davon 250 zu pommerschen Themen, u.a. bibliophile Kostbarkeiten von 1768, 1828 usw., 40 zum Kreis Lauenburg, 39 zu Polen, 53 zu Flucht und Vertreibung, 167 zu übrigen ehemaligen deutschen Ost-Provinzen, 76 pommersche und ostdeutsche Belletristik.

Auf Grund eines Beschlusses der Mitgliederversammlung vom 04.06.2006 wurde das Archiv, dass sich über viele Jahre in Münster befand an das  Pommersche Landesmuseum Greifswald übergeben. Entsprechend einer Vereinbarung mit der Museumsleitung werden ausgewählte Stücke von hohem musealen und repräsentativen Wert in die landesgeschichtliche Dauerausstellung des Pommerschen Landesmuseums verlagert.  Der übrige Teil der Sammlung  steht  der landes- und stadtgeschichtlichen Forschung zur Verfügung.

Der Bund der Lebaer ist weiterhin bemüht, die Geschichte Lebas aufzuarbeiten, und bittet, vorhandene Dokumente und Exponate diesbezüglich an den Bund der Lebaer e.V zu senden.